Bucket List – eine To-Do Liste für‘s Leben

 

So ziemlich jeder hat bereits von ihr gehört – die Bucket List. Seit einiger Zeit ist der Begriff vor allem unter denjenigen verbreitet, die ihrem Leben gerne Struktur verleihen und für die Organisation das A und O ist. Auch wenn es oft heißt – „Sei doch mal spontan“, möchte ich dir mit diesem Beitrag gerne näherbringen, warum etwas Struktur das Erreichen deiner Ziele erleichtert und dich davon überzeugen, dass es tatsächlich Methoden gibt, die das Anlegen von Listen etwas bunter gestalten.


Ich selbst bin kein großer Fan von Organisation und Struktur – schon allein die Begriffe rufen in mir den Gedanken „Das klingt langweilig“ hervor. Doch um meine Ziele zu erreichen und die alltäglichen Pflichten zu erledigen, musste auch ich lernen, dass etwas Struktur keinem schadet – vor allem einer Studentin im zweiten Semester. Ich fing also an To-Do Listen zu schreiben. Zunächst schrieb ich die Listen auf ein schlichtes Blatt Papier und nachdem die Aufgaben erledigt waren, gab es einen fetten Haken mit dem pinken Textmarker. Schnell musste ich jedoch feststellen, dass ich oftmals den Überblick über die Dinge, die an diesem Tag anstanden, verloren hatte. Dies lag insbesondere daran, dass ich die Liste oft Zuhause vergaß, also wechselte ich zu der Memo Funktion meines Handys. Diese Methode erwies sich schon nach einigen Tagen als wesentlich geeigneter. Trotzdem wurden mir auch die typischen To-Do Listen irgendwann zu eintönig, vor allem da sich die Aufgaben oft nur auf banale Erledigungen im Alltag bezogen – für Träume und Ziele im Leben war da kein Platz, dabei hat jeder von uns verschiedenste Visionen und Wünsche im Kopf, die er eines Tages gerne in die Tat umsetzen würde. Aber wer kennt das nicht dass wir die Träume bei unserem alltäglichen Trott oftmals aus den Augen verlieren anstatt täglich daran erinnert zu werden, dass alles im Leben möglich ist. Wie wäre es also mit einer Liste, die dich Tag für Tag mit deinen Wünschen konfrontiert und dich dazu ermutigt jeden Tag etwas zu tun, dass dich Schritt für Schritt näher an dein Ziel bringt? An dieser Stelle kommt die Bucket List zum Einsatz.
Orientiert an dem gleichnamigen Film „The Bucket List“ (dt. Das Beste kommt zum Schluss) entstand also eine Liste auf die man die Dinge schreibt, die man bisher zwar noch nie gemacht hat, die man aber noch unbedingt in seinem weiteren Leben erfahren will. Die Punkte auf der Bucket List reichen von Orte, an die man gerne einmal reisen würde, über Extremsportarten wie ein Bungee Jumping Sprung bis zu sozialem Engagement. Die Ziele müssen nicht nur realistisch sein – deinen Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Es geht nicht darum sie schnellstmöglich abzuarbeiten, denn wie jeder von uns weiß, fehlt im Alltag oftmals die Zeit und das Geld zum Erfüllen der eigenen Wünsche. Bei der Bucket List geht es allein darum, dass du dir deinen Zielen bewusst wirst und dich einmal fragst: „Was genau möchte ich eigentlich erreichen und was will ich in meinem Leben noch so alles tun?“. Umso bewusster du dir deine eigenen Wünsche vor Augen führst, desto einfacher wird es ihnen zu folgen – Ausreden, warum etwas nicht geht, sind ab jetzt tabu; schließlich lebst du nur einmal.
Bevor du dich jetzt unter Druck gesetzt fühlst, weil eine Liste mit Zielen für dein ganzes Leben nicht mal eben so von jetzt auf gleich zu schreiben ist, kann ich dich beruhigen – die Bucket List hat keine vorgegebene Zeitspanne. Du kannst also eine Liste für eine Woche, einen Monat, ein halbes Jahr oder ein ganzes Jahr anlegen. Wer sich traut und von Ideen und Träumen nur so sprudelt, kann natürlich auch größere Sprünge machen und direkt mit einer Liste für die nächsten fünf bis zehn Jahre starten. Ich selbst würde jedoch kleine Schritte empfehlen, denn aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass wenn die Zeitspanne zu groß ist, man im Alltag wieder dazu tendiert, das Erreichen der Ziele vor sich herzuschieben; vor allem bei den kostspieligen Zielen wie eine Reise nach Südafrika. Fang also ruhig erst einmal klein an wie zum Beispiel mit einer Bucket List für eine bestimmte Jahreszeit – egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter. Da jedoch schon in wenigen Wochen der Sommer beginnt, würde sich eine Bucket List für den Sommer besonders anbieten. Folgende Ziele könnten zum Beispiel auf deiner Liste stehen: ein Festival besuchen, in den Urlaub fahren, eine Wasserschlacht starten, eine Nacht unter freiem Himmel verbringen und und und…lass deinen Ideen freien Lauf. Das wichtigste ist: sei kreativ, sammel deine Ideen, such dir gegebenenfalls Inspirationen und stell dir selbst immer die Frage: „Was will ich?“. Nichts und niemand steht dir im Weg, außer du selbst. „Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.“ Also fang einfach an. Stell dir vor wie schön das Gefühl sein wird, wenn du den ersten Haken hinter dein erreichtes Ziel setzt!

 

-JANA


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