Fazit unserer ersten Challenge

Wir haben euch noch ein kurzes Fazit zu unserer „weniger aufregen“ Challenge zusammengestellt. Wir müssen alle drei zugeben: Es ist nicht leicht.
Unser Ziel sich gar nichtmehr aufzuregen war einfach zu hoch. Es geht nicht von heute auf morgen, sich über gar nichtsmehr aufzuregen und bei jeder Situation sich zu denken „ach komm, was solls, mir egal, da steh ich drüber!“. Was aber geht, ist sich das Zitat von @kimspiriert richtig zu Herzen zu nehmen und wirklich  zu versuchen sich nur 5 Minuten über etwas aufzuregen, das in 5 Jahren nichtmehr relevant ist.

Es tut manchmal einfach unglaublich gut, sich einen Moment lang im vollem Maße auszukotzen, sich durch die beste Freundin bestätigt zu fühlen und gemeinsam alles raus zu lassen. Doch statt mehrere Stunden vor Wut kochend auf dem Sofa zu sitzen, sollte man sich selber beruhigen und versuchen einfach mal wieder runter zu kommen.
Sich kurz aufregen ist befreiend, aber macht keine Stunden daraus und regt euch nicht tagelang über das gleiche Thema auf. 10 Minuten reichen auch, statt sich immer weiter hochzupushen.

Es funktioniert wirklich. Sagt es auch einfach mal laut. Das nächste mal wenn ihr euch über irgendetwas aufregt, dann zieht einen Schlussstrich sobald ihr merkt ihr dreht euch im Kreis. Uns ist nämlich aufgefallen, wenn man sich einmal in Rage geredet hat, kommen die gleichen Diskussionspunkte immer wieder erneut vor. Sobald ihr nichtsmehr Neues habt, dann sagt einfach offen und laut: So, das tat wirklich gut mal alles raus zu lassen, danke fürs zuhören, aber jetzt können wir uns mal wieder über was Schönes unterhalten.

Das klingt vielleicht total bescheuert und banal, aber probiert es mal aus. Wir haben die letzten Tage selber drauf geachtet und tatsächlich reicht es oft sich einfach kurz aufzuregen und sich anschließend zu sagen „Jetzt reichts, den Rest des Tages lass ich mir davon nichtmehr meine Laune vermiesen“.
Am idealsten ist es natürlich immer noch, sich nicht direkt alles zu Herzen zu nehmen, doch sein wir mal ehrlich, das klappt selten bis nie.

– Jana, Lisa & Julia


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